Sonntag, 30. März 2025

Rheintal Oberländer Verbandsschwingfest

Bei nass kalten Temperaturen stiegen die Schwinger in die Zwilchhosen und eröffneten die Freilustsaison 2025. Trotz dem garstigem Wetter, besuchten rund 3000 Zuschauer das Fest. Mit 9 Eidgenossen war das Teilnehmerfeld Hochkarätiger als einige Kantonalschwingfester. Festsieger wurde Samuel Giger, er gewann den Schlussgang gegen seinen Klubkollegen Schneider Domenic. 

Die Schaffhauser Schwinger, durften wieder mal am Rheintal Oberländer Verbandsschwingfest teilnehmen, der durchführende Verein die Ringerstaffel Kriessern, wollten unbedingt das ihr Nati A Leihringer Vollenweider Jeremy mit dabei ist. So reisten am Samstag 29. März, sechs Aktivschwinger ins Rheintal. 

Für den jüngsten im Bunde der Schaffhauser Schwinger, Wanner Lorenz (Schleitheim) ist es die erste Saison bei den Aktivschwingern. Er klassierte sich mit zwei Siegen und vier Niederlagen mit 53.50 Punkten im 18 Schlussrang. 
Keller Paul (Basadingen) erkämpfte sich den 15 Schlussrang mit 54.25 Punkten. 
Der Kranzschwinger Schwyn Adrian (Merishausen) musste sich mit zwei Siegen, einem gestellten und drei Niederlagen begnügen. Sein Bruder Patrick klassierte sich mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem gestellten Gang im Rang 10 mit 55.50 Punkten. Winzeler Simon (Barzheim) gewann im ersten Gang den Teilverbandskranzer Bernold Edi, im zweiten Gang wurde er vom Berner Eidgenossen Gasser Dominik besiegt. Danach folgten zwei weitere Siege. Im fünften Gang gegen Schneider Domenic und im sechsten Gang gegen den Berner Kranzer Hagedorn Christian musste Winzeler erneut Niederlagen einstecken. Mit 55.75 Punkten belegte er den 9 Schlussrang. 
Vollenweider Jeremy (Beringen) der von vielen Ringer-und Schwingfans lautstark Unterstützung erhielt, kämpfte gegen beide späteren Schlussgangteilnehmer. Gegen Giger musste er sich eine Niederlage schreiben lassen, Schneider Domenic stellte er im dritten Gang. Mit den Siegen im ersten, zweiten, vierten und sechsten Gang klassierte er sich mit 56.75 Punkten im 5 Schlussrang.







Donnerstag, 20. März 2025

Hansueli Langenegger neues Ehrenmitglied im ESV

An der Delegiertenversammlung vom Wochenende 15.+16. März 2025 des Eidgenössischen Schwingerverbandes in Suhr wurde der Schaffhauser Hansueli Langenegger neues Ehrenmitglied.



Als Schwinger begann Hansueli seine Karriere in appenzellischen Gais. 1979 gewann er seinen ersten Kranz. Insgesamt erkämpfte sich Hansueli sechs Kränze, als Höhepunkt galt sicher der Kranzgewinn am Nordostschweizer Verbandsschwingfest 1987 in Appenzell. 2009 beendete er seine Schwingkarriere. 

23 Jahre lang war Hansueli Langenegger im Vorstand des Schaffhauser Kantonalen Schwingerverbandes. Seine Vorstandsarbeit begann er als Materialwart, danach folgte das Amt des zweiten Technischen Leiters, Leiter Nachwuchsschwinger, Vizepräsident und schliesslich war er 8 Jahre im Amt als Präsident. Nebst der Tätigkeit im Schaffhauser Kantonalen Schwingerverband amtete er auch im Vorstand des Nordostschweizer Schwingerverbandes während 7 Jahren. 5 Jahre war er auch als NOS-Kampfrichter im Einsatz. Hansueli hat sich darüber hinaus mit grossem Engagement in die Organisation von Schwingfesten eingebracht, als OK Vizepräsident oder gar OK Präsident. 
Viele erinnerten sich am Empfang des neuen ESV-Ehrenmitgliedes auch, das Hansueli stets mit unglaublicher Hingabe und Einsatzbereitschaft seine Tätigkeiten an den Schwingfestern Barfuss absolvierte, was so zu seinem Markenzeichen wurde. 

Der Schaffhauser Kantonale Schwingerverband organisierte einem Empfang für das neue ESV Ehrenmitglied Hansueli in Osterfingen. Die Präsidentin Deborah Schneckenburger begrüsste Hansueli mit einer kurzen Ansprache. Hans Neukomm ebenfalls Ehrenmitglied im ESV, erwähnt Namentlich alle bisherigen Schaffhauser Ehrenmitglieder im ESV. Hansueli ist das 8 Schaffhauser Ehrenmitglied ESV vom Schaffhauser Kantonalen Schwingerverband, davon sind 4 bereits verstorben. Nebst den zahlreichen Gästen wurde dieser Überraschung Empfang Musikalisch vom Männerchor Osterfingen eröffnet. Zwei seiner Enkel spielten einige Musikstücke auf dem Schweizerörgeli zu Ehren ihres Grossvaters. 
Hansueli Langenegger bedankte sich bei den Anwesenden für diese schöne Überraschung, er hätte nicht damit gerechnet so empfangen zu werden.

Dienstag, 7. Januar 2025

Berchtoldschwingen 2025

Mit dem Berchtoldschwinget in der Zürcher Saalsporthalle am 2. Januar 2025 wurde die Schwingfestsaison 2025 eingeläutet. Zwei junge Schaffhauser Schwinger nahmen am 127. Berchtoldschwinget teil. Wanner Jonas startete in seine zweite Aktivsaison. Zum ersten Mal an einem Aktivschwingfest nahm Lorenz Wanner teil. Mit drei Siegen und drei Niederlagen klassierte sich Lorenz im 11 Schlussrang mit 54.75 Punkten. Jonas konnte zwei seiner Kämpfe gewinnen, die anderen vier verlor er und begleite so den 15 Schlussrang mit 53.75 Punkten. 

Dienstag, 3. Dezember 2024

Schwingkurs und GV am Sonntag 17. November 2024

Am Sonntagmorgen 17. November fand im Schwingkeller anstelle des Schlussschwingen ein interner Schwingkurs statt. Jeremy Vollenweider zeigte einige verschiedene Bodenschwünge, Pascal Gurtner war zuständig für die Standschwünge. Die zahlreichen Jungschwinger erhielten Hilfestellung von den Aktivschwingern. Im Schwingkeller anwesend waren viele Ehrenmitglieder, Ehemalige, Eltern und natürlich der Vorstand. Es wurde zugeschaut, gefachsimpelt. Nach dem Schwingkurs fand das gemeinsame Mittagessen statt. Anschliessend folgte die Generalversammlung. Den Auftakt zur Versammlung machten die Jodler, sie sangen zwei Lieder. Nebst den Jahresberichten wurden auch dieses Jahr Schwinger geehrt. Jeremy Vollenweider für seine erfolgreiche Saison und die Teilnahme am Jubiläumsschwingfest in Appenzell und Simon Schudel wurde verabschiedet als Aktivschwinger. 
Beim Nachwuchs wurde Lorenz Wanner Jahresmeister und durfte den Wanderpokal nach Hause nehmen, vom Technischen Leiter Nachwuchs erhielt er als Andenken an das ENST eine Fotoleinwand. 
Neu zu den Aktivschwingern kommt Lorenz Wanner Schleitheim. Hausi Gysel verlässt nach 10 Jahren den Vorstand. Als neuen Materialwart und Fähnrich wird nun Fabian Gisel diese Aufgaben übernehmen. 

Das Schaffhauser Kantonal Schwingfest wird 2025 in Schleitheim ausgetragen. Am Samstag der Kantonale Nachwuchschwingertag und am Sonntag das kantonale der Aktivschwinger. Als Ok- Präsident amtet der ehemalige Schwinger Roman Wanner, unterstützt wird er von Vorstandsmitgliedern, ehemaligen Vorstandsmitgliedern und Nachwuchsschwingereltern.

 

 





 

Samstag, 23. November 2024

Jahresprogramm 2025

Das Jahresprogramm für das nächste Jahr steht zum Download bereit. 


Download Jahresprogramm

Donnerstag, 17. Oktober 2024

Online Umfragen zum Herbstrundschreiben

 Hier findet ihr die Links zu den Online Anmeldungen, die im Herbstrundschreiben erwähnt sind.

Sonntag, 8. September 2024

Eidgenössisches Jubiläums Schwingfest 2024 in Appenzell

Mit vier Jahren verspätung konnte das Eidgenössische Jubiläums Schwingfest zu Ehren des 125 Jährigen bestehen des Eidgenössischen Schwingverbandes, endlich durch geführt werden. 2020 musste das Jubiläums Schwingfest Coronabedingt verschoben werden. Da mit dem Kirchberg Schwingen dem ESAF Pratteln und dem Unspunnen Schwingfest jedes Jahr ein Eidgenössischer Wettkampf geplant war, wurde das Jubiläums Schwingfest auf 2024 verschoben. Über 18000 Zuschauer verfolgen die spannenden Kämpfe im regnerischen Appenzell in und um die Arena. Für den Schlussgang qualifizierten sich der Bündner Orlik Armon und der Berner Staudenmann Fabian. Bereits vor beginn des Schlussganges war klar das es nicht nur einen Sieger geben wird, da der Junge Berner Hiltbrunner Fabio gleich viele Punkte nach fünf Gängen hatte, wie die Schlussgangteilnehmer, Hiltbrunner gewann seinen sechsten Gang mit der Höchstnote, da konnte er sich bereits als Co-Sieger feiern lassen,hätte der Schlussgang gestellt geendet wäre Hiltbrunner alleiniger Sieger gewesen. Nach 9:45 Minuten bezwang Staudenmann Orlik mit Uebersprung. Somit konnten sich zwei Berner als Festsieger feiern lassen.


Für den Schaffhauser Schwingerverband an diesem einmaligen Fest teilnehmen durfte Jeremy Vollenweider. Er schaffte mit seinen Leistungen während der Kranzfestsaison die Selektion. Die Vorbereitung auf das Fest war alles andere als Normal. Vollenweider hatte sich ende Juni die Mittelhand gebrochen und konnte nur wenige Trainings absolvieren, vor dem Fest in Appenzell. Die 6 Wöchige Zwangspause und Ruhigstellung der Hand hat seine Spuren hinterlassen, die mangelende Kraft machte sich beim Greifen bemerkbar. Im ersten Gang traf er auf den starken Berner Teilverbandskranzer Zaugg Lars, nach kurzer Gangdauer musste ich Vollenweider das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Gegen den Innerschweizer Ulrich Florian fand er kein Rezept, der Gang endete gestellt. Mit seiner hervorragenden Bodenarbeit besiegte er den Berner Teilverbandskranzer Burger Etienne im dritten Gang. Erneut gestellt endete der vierte Gang, gegen einen weiteren Berner Schär Alex. Im fünften Gang konnte er nach kurzer Gangdauer den jungen Innerschweizer Müller Luca besiegen. 
Im letzten Gang musste er gegen den fünf - fachen Eidgenossen Sempach Thomas antreten, Vollenweider überstand die 7 Minuten Kampfdauer, dann endete der Gang gestellt.
Mit zwei gewonnenen, drei gestellten und einen verlorenen Gang klassierte sich Vollenweider Jeremy im Schlussrang 13a mit 54.25 Punkten. Nach dem Fest meinte Vollenweider, zufrieden ist ein Sportler nur wenn er gewonnen hat, aber hinsichtlich seines Trainingsrückstandes und der fehlenden Kraft in der rechten Hand sei er zufrieden, die Startniederlage hätte nicht sein müssen, meinte er lächelnd. Für Vollenweider endete die Schwingfestsaison mit dem Jubiläums Schwingfest in Appenzell. Aber eine Pause gönnt er sich nicht, für ihn geht es direkt weiter mit der Ringersaison. Er wird mit den Ringern der Ringerriege Weinfelden in der Nati B auf der Matte stehen, zum Einsatz könnte er auch in der Nati A kommen, er hat erneut eine Doppellizenz mit der Ringerstaffel Kriessern.
 
Christian Heiss reiste als Betreuer nach Appenzell und betreute Jeremy. Yves Bamert unterstützte das Rechnungsbüroteam vor Ort.